| 1930 übernahm Jwan Carl Fridlin (1902 – 1969) die Geschäftsführung und änderte den Handelsregistereintrag in «J.C. Fridlin, Gewürzmühle in Zug». Im gleichen Jahr wird die erste Detailhandelsverpackung, eine Streudose aus transparentem Kunststoff, für den Privathaushalt lanciert. Diese Dose fand grossen Anklang und blieb bis 1950 im Verkauf. Jwan stellte die Stampfe von Wasserkraft auf Elektroantrieb um. Das JCFZ-Firmensignet mit stilisierter Mühle wird entworfen. 1960 brennt die Mühle vollständig aus. Beim Wiederaufbau wird das alte Gebäude mit einem Anbau vergrössert. John Carl Fridlin (1935) erweitert den Handel und die Mühle durch das Dienstleistungssegment Lohnabpackungen. 1964 wird die Handelsmarke «Lotus» lanciert. 1982 erfolgt die Umwandlung in eine Familien AG und der Eintrag ins Handelsregister «J.C. Fridlin Gewürze AG in Zug». 1987 wird das Verwaltungsgebäude und 1992 das Fabrikationsgebäude in Hünenberg fertig gestellt. Nebst modernsten Mahlanlagen wird unter der international geschützten Marke FriBAC*** eine Methode zur Keimreduktion der Gewürze und Kräuter ohne Aromaverlust entwickelt. 1997 werden nach 123 Jahren die alten Gebäude im Areal Stampfe geräumt. Heute ist die J.Carl Fridlin Gewürze AG ein eigenständiges Familienunternehmen und wird von Peter John Carl Fridlin (1966) und Jwan Carl Fridlin (1963) geführt. Das Unternehmen ist durch die hohe Kompetenz und die langjährige Erfahrung der nationale Marktführer hinsichtlich Verarbeitung, Handel, Verpackung und Vertrieb von Gewürzen, Kräutern und Gewürzmischungen – und somit bestens gerüstet für die Zukunft. |